Horst Oldehus

Horst entdeckte Aikido während seines Studiums an der Universität. Seit rund 30 Jahren begleitet es sein Leben. Für ihn bot Aikido von Anfang an die Möglichkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – ohne feste Grenzen und ohne durch körperliche Einschränkungen limitiert zu sein. Unter Ulrich Nachtigäller, Ulrike Serak und Günter Heck trainiert er.

Seit fast ebenso vielen Jahren leitet Horst das Uni-Training an der TU Berlin. Für viele ist es der erste Berührungspunkt mit Aikido. Gerade darin sieht er die Chance, Begeisterung für die Kampfkunst zu wecken und einen unkomplizierten Einstieg zu ermöglichen. 2005 gründete er gemeinsam mit seinem Freund und Lehrer Günter Heck den Verein „Aikido am Ufer e.V.“ am Paul-Lincke-Ufer in Berlin. Dort verbindet sich für ihn langjährige Erfahrung aus dem Uni-Training mit der Möglichkeit, Aikido im Dojo vertieft weiterzugeben.

Aikido versteht Horst als eine Kunst, vergleichbar mit Musik oder Malerei: Man beginnt ungeübt, und durch Übung und Wiederholung entsteht nach und nach etwas Eigenes. Dabei entwickelt man sich nicht nur körperlich weiter, sondern auch in der eigenen mentalen Haltung. Im Training übernimmt man Verantwortung – nicht nur für sich selbst, sondern immer auch für den/die Trainingspartner:in , den/der Angreifer:in. Man lernt auf einen Angriff einzugehen, ohne dabei jemanden zu verletzen. Aikido spiegelt sich auch im Alltag wider: nicht erstarren, wenn Stress entsteht, sondern ruhig und aufmerksam bleiben. Oft löst sich ein Konflikt dadurch bereits von selbst.

„Der Angreifer/ Der Angriff ist nicht das Problem, sondern gleichzeitig auch die Lösung des Problems“ ~Christian Tissier

Horst discovered Aikido while studying at university and has been practicing for around 30 years. From the beginning, Aikido offered him a way to keep developing without fixed limits or being held back by physical restrictions. He trained with Ulrich Nachtigäller, Ulrike Serak, and Günter Heck.

For nearly as long, Horst has been teaching Aikido at TU Berlin. For many students, this is their first encounter with the art. He sees university training as a chance to pass on his enthusiasm and to offer an easy, welcoming introduction to Aikido.

In 2005, he founded Aikido am Ufer e.V. together with his friend and teacher Günter Heck at Paul-Lincke-Ufer in Berlin. Here, his long experience from university classes comes together with the opportunity to teach Aikido in greater depth within a dojo setting.

Horst sees Aikido as an art form, much like music or painting. You start without knowing much, and through practice and repetition something personal gradually develops. This process is not only physical but also shapes one’s attitude. In training, responsibility is taken not only for oneself, but also for one’s partner, the attacker. The aim is to respond to an attack without causing harm. This attitude carries over into everyday life: staying calm and attentive instead of freezing under stress. Often, this alone is enough to defuse a conflict.